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Feuerwehr geschützt hinter einer Wasserwand

Gefahrgut-Übung der Feuerwehr Steinheim zusammen mit dem Reaktionsteam von Sigma Aldrich: Ausgangslage war eine umgekippte und auslaufende Flasche mit Chemikalien, deren Inhalt sich auch ohne Zündquelle nur durch die Umluft entzünden kann. Ein Mitarbeiter verletzte sich, ein anderer will das entstehende Feuer mit einem speziellen Löscher eindämmen und kippt infolge einer Rauchvergiftung um. Der kleine Brand weitet sich aus und aktiviert die Brandmeldeanlage. Das Reaktionsteam des Chemie-Unternehmens, vergleichbar mit einer Betriebsfeuerwehr, wird umgehend aktiv, leitet die Rettung der beiden Kollegen ein, während die Feuerwehr Steinheim mit vier Fahrzeugen und 24 Brandbekämpfern anrückt. Sehnsüchtig erwartet von den beiden Chemie-Fachberatern Dr. Michael Pölzl und Gerd-Ludwig Schmidt. Beide weisen die Feuerwehr in den Ernst der Lage ein, Kommandant Uli Weiler schließt sich mit seinem Vize Martin Prager kurz, der bei Aldrich das Reaktionsteam leitet. Die Brandbekämpfung mittels Schaumrohr wird eingeleitet und ein Hydroschild aufgebaut, das eine zehn Meter hohe und bis zu 30 Meter breite Wasserwand erzeugt, und so andere Baulichkeiten und die Einsatzkräfte gegen Hitzestrahlung schützt und eventuell austretende Gase niederschlägt. Bei der Übungsnachbesprechung zeigten sich die beiden Fachberater wie auch Uli Weiler mit dem Einsatzverlauf zufrieden.

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