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Knapp 600 Wanderer Im Mauertal auf Tour

Glück mit dem Wetter hatte die seit 150 Jahren bestehende Feuerwehr Söhnstetten: Nach dem die Tropenhitze der Vortage sich verflüchtigt hatte, konnte am gestrigen Sonntag der Kreisfeuerwehrmarsch bei rund 20 Grad ohne Probleme gemeistert werden. Mit knapp 600 Teilnehmern blieb die Zahl der Wanderer durch das Mauertal deutlich hinter den Beteiligtenzahlen der Vorjahre zurück.

Dabei hatte es doch recht attraktive Preise gegeben. Die zahlenmäßig größten Teilnehmer-gruppen freuten sich über Elmar junior, ein Plüschtier, das dem Urhirsch aus dem Steinheimer Becken nachempfunden ist. Nach dem Marsch herrschte um die Mittagszeit auf dem Roten Platz vor der Seeberghalle Volksfeststimmung. Dazu trug besonders der Musikverein Söhnstetten Schwäbische Trachtenkapelle mit prima Unterhaltungsmusik bei.

Der Moment der Siegerehrung war auch der Augenblick für einige Reden. Zunächst dankte Kommandant Uli Weiler auch in seiner Eigenschaft als Abteilungskommandant Söhnstetten den über 100 Helfern, die vor und hinter den Kulissen Dienst geschoben und einen reibungslosen Verlauf der Großveranstaltung ermöglicht haben. Ein dickes Lob galt den Frauen, für ein riesiges Kuchenbüffet, dem Musikverein für seine logistische und gerätemäßige Unterstützung, dem Roten Kreuz für die sanitätsdienstliche Begleitung durch den Tag und allen, die am späteren Sonntagnachmittag beim Aufräumen auf dem Roten Platz zupackten.

Bürgermeister Olaf Bernauer zeigte sich stolz auf seine Feuerwehr, deren Abteilungen Hand in Hand prima zusammenarbeiten – und das an 365 Tagen im Jahr und rund um die Uhr. Sie können nicht nur Einsatz, sie können auch solche Veranstaltungen auf die Beine stellen.

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Roderich Kiesewetter würdigte die Rolle der Freiwilligen Feuerwehren in Stadt und Landkreis Heidenheim und gratulierte der Feuerwehr Söhnstetten zum 150. Geburtstag. Er bewundere die Arbeit der Jugendfeuerwehr und wie die Familien ihre Väter oder Mütter im Ernstfalle unterstützen.

Grüße des Landrats überbrachte Kreisverwaltungsdirektor Georg Feth. Das Verbindende und das Kameradschaftliche stellte Uli Steeger als Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes heraus.

Die Meistbeteiligungspreise gingen an die Feuerwehren Bolheim und Altheim/Alb sowie ans Technische Hilfswerk Heidenheim. Zahlenmäßig die meisten Wanderer stellte die Jugendfeuerwehr Königsbronn und bei den Werkfeuerwehren waren das die Brandbekämpfer bei der Firma Hartmann. Von den zivilen Organisationen war der Sportverein Söhnstetten auf Platz eins. Den weitesten Anfahrtsweg hatte die Feuerwehr aus Zernsdorf (südöstlich von Berlin).

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