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Malheur mit einem Feldhasen

Standing Ovationen der Söhnstetter Feuerwehr

 

Unsanfte Bekanntschaft mit einem Feldhasen hatte letzten Sommer Feuerwehr-Kommandant Uli Weiler gemacht. In seinem Fahrzeug war er auf Söhnstetter Gemarkung unterwegs, um die Strecke und die Stationen für den bevorstehenden Kreisfeuerwehrmarsch abzunehmen. Während dieser Rundreise kreuzte ein Hase den Weg des SUV und war dabei nicht schnell genug. Der Hase wurde angefahren und verletzt. Er hinterließ zunächst eine große Delle in der Kühlerhaube, zappelte anschließend auf der Dachreling des Wagens, ehe der Mümmelmann sich berappelte und ins Gelände davon humpelte. Wegen der Unfallflucht blieb Weiler auf dem Blechschaden sitzen. Nicht aber die Kameraden der Söhnstetter Feuerwehr. Sie erhoben sich von den Plätzen, klatschten Minutenlang Beifall und dankte auf diese Weise für zwei Jahre Dienst als Kommandanten. Gemeinsam, so lobte Göggelmann, habe man schwierigsten Zeiten gemeistert und die Wehr zurück in ruhiges Fahrwasser gebracht. Und die Feier zum 150-jährigen Bestehen der Feuerwehr sei der absolute Höhepunkt gewesen. So möge der Allmachtshase auch an diese Zeit erinnern. Uli Weiler war als Abteilungskommandant a. D. ob des Lobs und des rosaroten Hasen dann doch ziemlich gerührt und beinahe sprachlos: “Wir haben viel erreicht und das kann sich sehen lassen“.

 

Zum Bild:

Die Söhnstetter Feuerwehr stellte ihrem bisherigen Kommandanten Uli Weiler (rechts) einen Führungsassistenten an die Seite. Abteilungskommandant Jochen Göggelmann (links) erklärte der Hauptversammlung der Gesamtwehr Steinheim, was es mit „Bugs Uli“ auf sich hat. Matthias Schmidt (Zweiter von links) und Sascha Pless (Zweiter von rechts) hatten zuvor mit Göggelmann den verhüllten Allmachthasen in den „Hirsch“-Saal getragen.

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