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Nach zehn Minuten alle „Opfer“ in Sicherheit

Großübung von Gesamtfeuerwehr Steinheim und Rotem Kreuz

Vor stattlicher Zuschauerkulisse, die sich am Sonntagmorgen um 8 Uhr bei der Wentalhalle versammelt hatte, zeigten die Albuch-Feuerwehren und die Rotkreuz-Bereitschaften Steinheim und Söhnstetten prächtige Zusammenarbeit, einen enormen Einsatzwillen und sehr guten Ausbildungsstand.

Das anerkannten bei der späteren Manöverkritik Bürgermeister Olaf Bernauer, Kommandant Ulrich Weiler und Ehrenkommandant Eberhard Kieser sowie Matthias Voelter für das Rote Kreuz. Feuerwehrseits waren 85 Aktive mit neun Fahrzeugen, seitens des DRK 22 Helferinnen und Helfer im Einsatz.

Gerettet wurden insgesamt neun „Verletzte“, die entsprechend geschminkt gewesen sind und eine Herausforderung für den Sanitätsdienst bedeuteten. Das DRK hatte auf einem Hauptverbandsplatz die Triage für die Einstufung der Opfer vornehmen müssen. Im Ernstfall hätte das DRK einen der Katastrophenzüge mobilisiert und zum Abtransport der Schwerverletzten mindestens einen Rettungshubschrauber benötigt, sagte Voelter.

Angenommen war für die Großübung eine Verpuffung in der Heizungsanlage der Wentalhalle, verbunden mit einem Brand und einer starken Verrauchung, so dass etliche Personen keinen der Rettungsausgänge mehr finden konnten. Die Vermissten waren zehn Minuten nach Eintreffen der Feuerwehrleute unter schwerem Atemschutz gerettet, parallel dazu war von verschiedenen Kräften ein umfassender Löschangriff aufgebaut worden.

Da einer der Hydranten im unmittelbaren Trümmerbereich der Wentalhalle liegt, kann dieser durch die Feuerwehr aus Gründen des Eigenschutzes der Einsatzkräfte nicht unbedingt genutzt werden. Für den Einsatz von zehn Rohren war eine Wasserversorgung über lange Wegstrecken aufzubauen. Hydranten wurden an der Weindorfer Straße und an der Friedensstraße sowie südlich der Wentalhalle angezapft. Dazu kamen druckverstärkend Tragkraftspritzen zum Einsatz.

Dies habe alles prima funktioniert. Hinsichtlich des (vorbeugenden) Brandschutzes sei die Wentalhalle wirklich auf dem modernsten Stand, urteilte Eberhard Kieser vor den angetretenen Einsatzkräften. Bürgermeister Bernauer erinnerte daran, dass die Feuerwehr in diesem Jahr schon ganz unterschiedlich gefordert gewesen sei und unter anderem in Heidenheim die dortige Feuerwehr unterstützen musste, nach dem in der Großdruckerei Edelmann ein dort nur schwer zu bändigender Kellerbrand ausgebrochen war. Die Restlöscharbeiten zogen sich damals tagelang hin.

Text / Bilder: Klaus-Dieter Kirschner

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