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Abgastests unterm Maibaum

Bürger feiern in Sontheim und Söhnstetten

Böiger Wind und sogar ein paar Regentropfen störten nur bedingt die großen Anstrengungen in Söhnstetten und Sontheim im Stubental am frühen Montagabend beim Aufstellen der Maibäume: Gut 200 Zuschauer waren es in Sontheim, deutlich weniger in Söhnstetten.

Dort ist es die Feuerwehr, die vorschriftsmäßig in Einsatzkleidung den 26 Meter hohen Maibaum auf den Roten Platz bringt und ihn dann aufrichtet. Bei diesem Sondereinsatz mussten sich die Mannen um Kommandant Jochen Göggelmann doch wegen des Winds arg plagen. Die Zunftzeichen des ehrbaren Handwerks wurden an dem gereppelten Stamm verschraubt, obwohl sie schon arg unter Wind und Wetter gelitten haben und das Versprechen der Erneuerung wieder nicht eingelöst worden ist.

Im Stubental wird aus dem Maibaum-Aufstellen seit einigen Jahren ein richtiges Fest gemacht. Die Mädels und Jungs aus dem Sonnenschein-Kindergarten waren mit großem Eifer dabei, mit Unterstützung der Eltern und Erzieherin die bunten Bänder an die Äste zu knoten. Die Männer von der Feuerwehr unter Kommandant Jörg Bosch sowie von der Dorfgemeinschaft Altes Backhaus brachten schließlich den 23 Meter hohen Maibaum in die Senkrechte. „Mehr geht nicht, sonst kommen wir der Stromleitung in die Quere“, erklärte Hans-Peter Mack.

Als „Bonbon“ beim Sontheimer Maibaum kamen zwei Maischerze dazu. Der eine eröffnet eine Luftmessstation an der Bushaltestelle. Hier werden Landluft, Autoabgase und die Zusammensetzung der Blähungen analysiert, die manchen Leuten beim Warten auf den Bus entweichen. Direkt daneben wurde für den 1. Mai eine kostenlose Harnstoff-Nachrüstung der Dieselfahrzeuge angeboten und hier wurden Wildpinkler aufgefordert, ihre „Spritspende“ nicht länger zu verschwenden.

Text / Bilder: Klaus-Dieter Kirschner

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