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Nach zehn Minuten alle in Sicherheit

Vor geschätzten 150 Zuschauern bewiesen die Feuerwehrabteilungen Steinheim und Sontheim im Stubental hohe Schlagkraft und prima Zusammenarbeit bei der Hauptübung. Zur Besonderheit gehörte, dass diesmal die Rotkreuz-Bereitschaft wegen einer kreisweiten Übung zur selben Zeit sich nicht um die vier „Verletzten” kümmern konnten, die Atemschutzgeräteträger aus einer künstlich verrauchten Scheune gerettet haben. Die Trupps brauchten nur zehn Minuten dafür und ernteten viel Lob vom einsatzleitenden Kommandanten Ulrich Weiler und dem ersten Vizebürgermeister Walter Kraft, der den urlaubenden Noch-Bürgermeister Olaf Bernauer vertrat.

„Brandobjekt“ war der Bauernhof des verstorbenen früheren Feuerwehrmannes Erich Wöger an der Ecke Brunnenstraße/Hirschstraße. 50 Feuerwehrleute rückten mit sechs Fahrzeugen nach und nach an, und bauten einen umfassenden Löschangriff auf. Mit eigenen Kräften wurde der Einsatzort weiträumig abgesperrt. Schließlich wurde aus zehn Rohren der „Großbrand“ bekämpft. Ulrich Weiler nannte das Löschwasserangebot völlig ausreichend. Im Ernstfalle würde man aber auch die Feuerwehr Söhnstetten zur Schadensbegrenzung rufen und aus Heidenheim die Dienste der Drehleiter beanspruchen.

Übungsannahme war ein rasch fortschreitender Scheunenbrand, den Funkenflug aus einem Häcksler verursacht hatte. Der Hof wird aktuell von Tobias Fink bewirtschaftet, dessen großen Ziegenherde derzeit in der Pharion’schen Sandgrube den Wildwuchs abknabbert.

Bei der Manöverkritik wies Ehrenkommandant Eberhard Kieser auf die Gefahren im Falle eines Brandes hin, mahnte aber auch gleich zu Anfang die Straßen zu sperren. Zielgerichtet und gut wurde gearbeitet, fand Kieser.

Für Walter Kraft ist es keine Frage, dass die Gemeinde auch unter einem neuen Bürgermeister alles für eine schlagkräftige Wehr ausbilden lasse und aber auch Gerät oder Fahrzeuge anschaffe und der Gemeinderat die entsprechenden Gelder dafür bewillige.

Nach Oben!