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Gesamtwehr zählt 111 Aktive

Bei der Hauptversammlung große Bilanz der Feuerwehr Steinheim.

Vorkehrungen für den Klimawandel durch Investitionen.

Viel Lob wurde der Gesamtfeuerwehr Steinheim durch den (neuen) Kreisbrandmeister Michael Zimmermann und den Vorsitzenden des Kreisfeuerwehrverbandes, Uli Steeger, während der Hauptversammlung im Manfred-Bezler-Saal zuteil: „Die Feuerwehr Steinheim ist eine sichere Bank und vielfältig kreisweit gefragt“.

Die Personallage ist stabil, meldete Hauptkommandant Ulrich Weiler. Die Zahl der aktiven Einsatzkräfte erhöhte sich um drei auf 111 Männer und zwei Frauen. Die Abteilung Steinheim hat 59 (Vorjahr: 55) Brandbekämpfer im Einsatzfall verfügbar; Söhnstetten 35 (36) und Sontheim/Stubental unverändert 17 Mann. Beachtlich ist, dass 53 Feuerwehrleute 2019 keine Übung versäumt hatten.

Letztes Jahr wurden 53 (Vorjahr: 52) Ernstfälle registriert, die sich wie folgt aufteilen: drei Mittelbrände, zehn Kleinbrände, acht Fehlalarme durch Brandmeldeanlagen, fünf Technische Hilfeleistungen mit Menschenrettung und 21 Technische Hilfeleistungen unterschiedlichster Art.

Eine verlässliche Quelle für den Nachwuchs der Einsatzabteilungen ist die Jugendfeuerwehr: Durch Übertritt in eine der Einsatzabteilungen verringerte sich die Zahl der Mitglieder von 31 auf 28 Jungs und Mädels. Die Altersabteilung umfasst jetzt 39 Kameraden.

Durch Investitionen und durch spezielle Übungen bereitete sich die Wehr auf mögliche Folgen des Klimawandels vor. Neue Schnittschutzhosen wurden nötig für alle, die mit der Motorsäge nicht bloß bei Sturm-Ereignissen tätig sein müssen.

Spezielle Pumpen für Hochwasserhilfe wurden beschafft, sowie zwei große, je 5000 Liter Wasser fassende faltbare Becken, die auf Löschfahrzeugen in Steinheim und Söhnstetten verlastet sind.So wurde 2019 bei einer speziellen Einsatzübung der Wassertransport für einen entlegenen „Flächenbrand“ durch Landwirte mit großen Vakuumfässern sichergestellt.

Ulrich Weiler berichtete über diverse Übungen zur Vorbereitung auf den Ernstfall und dass 19 Feuerwehrler auf Kreis- und zwei in der Landesfeuerwehrschule sich fit für neue Aufgaben machen ließen. Stolz sei er auf die Gruppen, die erfolgreich das Leistungsabzeichen in Bronze bzw. Gold bestanden. Glückwünsche galten Sascha Pless (Söhnstetten) zum bestandenen Zugführer-Lehrgang und Stefan Müller und Michael Dambacher zum Gruppenführer-Lehrgang. Bei den Leuten, die unter Atemschutz im Einsatz sind, bekamen Bartträger ebenso keine erneute Zulassung wie die, die keine gültige G 26-Untersuchung haben oder keine Belastungsübung vorweisen können.

Die Abteilungskommandanten Timo Neukamm (Steinheim), Jörg Bosch (Sontheim) und Jochen Göggelmann (Söhnstetten) legten ihre Jahresberichte vor. Zufrieden mit der Personallage der Jugendfeuerwehr zeigte sich Daniel Häberle. Dass die “Alten“ nicht rosten sondern regen Anteil auch an der aktiven Wehr nehmen, unterstrich Ehrenkommandant Eberhard Kieser seitens der Altersabteilung.

Die Situation in der jeweiligen Kameradschaftskasse stellten Uwe Fink (Steinheim/Sontheim) und Andreas Kröner (Söhnstetten) dar. Die Kassenprüfer Frieder Maier und Jens Grieser hatten keine Beanstandungen. Dies betraf auch Schriftführer Markus Maier, dessen Protokoll die Hauptversammlung von vor einem Jahr in Erinnerung gerufen hatte.

Beeindruckt von den Leistungen der Feuerwehr zeigte sich Bürgermeister Holger Weise. Es gehöre schon etwas dazu, an den Weihnachtsfeiertagen alles stehen und liegen zu lassen und mit vereinten Kräften Schadenfeuer neben einer großen Scheune bzw. in einem Wohnhaus gezielt zu löschen. Eine Feuerwehr zu haben, sei eine Pflichtaufgabe der Gemeinde. Die Gemeinde und der Gemeinderat würden hier aber alles tun, damit die Feuerwehr optimal helfen könne. Der Schultes klagte aber auch, dass es mit den Maßnahmen zum Hochwasserschutz viel zu schleppend vorangehe und man vermutlich in diesem Jahr immer noch nicht baulich tätig werden könne.

Bereitschaftsleiterin Rosi Tietböhl dankte seitens des Roten Kreuzes für prima Zusammenarbeit im Ernstfall wie bei den Übungen.

Kreisbrandmeister Michael Zimmermann fasste seine Eindrücke des Abends in dem Satz zusammen: „Es ist alles in Ordnung. Es gibt hier wirklich keine großen Sorgen und Nöte“. Steinheim habe im Hinblick auf die Löschwasser-Rückhaltung und den Hochwasserschutz seine Hausaufgaben gemacht. Auf Kreisebene werde Mitte des Jahres die digitale Alarmierung endlich Wirklichkeit. Die Landkreise Rems-Murr, Ostalb und Heidenheim arbeiteten auf eine Notfallstation für kerntechnische Unfälle hin, auch seien erste Überlegungen wegen eines Neubaus für eine gemeinsame Leitstelle gestartet worden.

Der Kreisfeuerwehrverband als „multifunktionaler Dienstleister für die Wehren im Landkreis“ war das große Thema des Vorsitzenden Uli Steeger. Er bedauerte, dass seit zehn Jahren kein Kreisfeuerwehrtag mehr möglich war und dass womöglich in diesem Jahr in Ermangelung einer gastgebenden Feuerwehr der Kreisfeuerwehrmarsch ausfallen könnte. Dabei seien solche Veranstaltungen für den Zusammenhalt und die Kameradschaft so ungemein wichtig.

 

 

Personalien aus der Feuerwehr Steinheim

Per Handzeichen wurde für die kommenden vier Jahre Philip Junginger zum neuen Schriftführer in der Feuerwehr-Abteilung Söhnstetten gewählt. Er „beerbt“ Florian Bühner, der aus beruflichen Gründen kürzertreten muss.

Zum Feuerwehrmann wurden nach bestandener Grundausbildung ernannt: Felix Grupp und Lukas Neukamm (beide Steinheim), Tim Bulling und Jonas Niederberger (beide Söhnstetten) sowie Hannes Polednie (Sontheim). Die Rangabzeichen Oberfeuerwehrmann erhielten Samuel Bareis, Daniel Matuschka und Tobias Seitz (alle Steinheim), Johannes Rapp (Söhnstetten). Nach zehn Dienstjahren tragen die Sternchen des Hauptfeuerwehrmanns Sebastian Deissenrieder, Tobias Prager und Daniel Smietana (alle Steinheim), Matthias Und (Sontheim), Jochen Grötzinger, Daniel Häberle, Christian Ickler und Philip Stegmaier aus Söhnstetten.

Stefan Müller ist jetzt Löschmeister und Sascha Pless ab sofort Brandmeister.

Neu in die Feuerwehr aufgenommen wurden Christian Wallner, Julia Beck, Marcel Boch, Leon Bürger und aus der Jugendfeuerwehr wechselten Timo Mack, Moritz Horlacher, Frieder Fähnle und Nico Nierichlo in den aktiven Dienst.

Henry Eisenmaier, Felix Simm, Fabian Mattheis und Hannes Mattheis heißen die Neuen in der Jugendfeuerwehr.

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